Gedichte zum Muttertag

Schenken Sie doch zur Abwechslung einmal einen Strauß Gedichte! Rechtzeitig zum Muttertag haben uns unsere Verlagsautoren mit den richtigen Worten für Karten mit Nachwirkung versorgt.

Der Muttertag steht kurz bevor und wie jedes Jahr machen wir uns Gedanken, wie wir unseren Gefühlen in Grußkarten von Kitsch bis Klassik adäquat Ausdruck verleihen könnten. Die situative Schreibblockade sollte aber keinesfalls am schriftstellerischen Selbstwert nagen. Schon vielen Existenzen vor uns fehlten die Worte, wenn es darum ging, die Beziehung zur Mutter zu umschreiben, so als ob man das eigene Herz selbst zitiert. Oft fühlt man genau, was man sagen möchte, bringt es aber dennoch nicht aufs Papier. Das Herz schlägt eben eine andere Sprache. Dabei ist die Karte oft wesentlich wichtiger als der Strauß Orchideen, der Thermengutschein oder der Besuch beim Griechen samt Süßwein. Mit einer wohlformulierten Karte drückt man aus, was der Mund nicht zu formen vermag und wirkt im Empfänger auch dann noch nach, wenn die Blumen längst verwelkt sind.

Inspiration per Bote

Damit Sie Ihre Muttertagskarten dennoch schmücken können, haben wir vom novum Verlag unsere Hausautoren dazu aufgerufen heuer ihre persönlichen Wortspenden mit Ihnen zu teilen. Dass einige unserer zweifellos engagierteren Schreiber dem Aufruf nachkommen würden, war uns zwar bewusst. Doch mit dem sprudelnden Rücklauf, der unsere Email Eingänge schließlich über die Ufer treten ließ, hatten selbst wir nicht gerechnet. In kürzester Zeit erreichten uns Muttertagstexte zu allen Möglichkeiten, in der eine Mutter in Erscheinung treten kann. Unzählige Gedichte zum Muttertag feierten die selbstlose Liebe, Hingabe und Aufopferungsbereitschaft ihrer Mütter. Andere wiederum baten um Verzeihung, wo einst einmal ein Zwist das ewige Band zwischen Mutter und Kind entzweit hatte. In einigen Texten fanden sich auch Liebesbekundungen von Müttern an ihre Kinder wieder. Und schließlich wurde auch den Müttern ein Platz eingeräumt, die ihre Liebe zwar nicht mehr zeigen können, sie aber wie eine ewig währende, warme Siegessicherheit des Herzens als unauslöschliche Spur in uns hinterlassen haben. Obwohl uns jedes einzelne Gedicht sehr nahe gegangen und uns die Auswahl sehr schwer gefallen ist, können wir nicht alle Texte veröffentlichen. Wir möchten uns an dieser Stelle aber bei all unseren Autoren sowie deren Müttern, ohne deren Einfluss und Liebe diese Texte wohl nie in unseren Schriftstellern gewachsen wären, bedanken und wünschen allen Mamas einen gebührend gefeierten Muttertag!

Mama

Einst flog ich weit weg – wartend
dann wuchs ich groß in Dir
Du trugst mich in den Armen
und nährtest mich an Dir

Es gibt nichts was ich noch bräuchte
denn ich hab alles gelernt von Dir
Geborgenheit, Stütze, Liebe
mehr wollt ich nicht von Dir

Nun geb´ ich es gern weiter
meinen Kindern und auch mir
Ich weiß was Du mich lehrtest
die Liebe ist in mir

Andrea Mühl


Immer

Wenn mir die Welt
den Rücken kehrt
und mich der Tag
das Weinen lehrt
wenn hinter mir
die Brücken brennen
wenn ich nichts will als
nur noch rennen
dann, wenn Alles
scheint verloren
ist sie da,
die mich geboren – Mama

Susanne Rehak


Lebenssinfonie

Das Band das Mutterliebe webt
In unserem Seelenherzen lebt
Mal weit durch Entfernung gedehnt
mal eng aneinandergelehnt
Mal spendet es Trost, trocknet Tränen
ist Hafen, lässt süchtig dich sehnen.
Der Mutterliebe Harmonie
schafft Illusionen
für deine Lebenssinfonie

Capricorn


Mutter

Wie die Erde: unbegreiflich!
Wundervoll, nicht ohne Wunden,
Wie ein Bild aus einer Kindheit:
Matter Glanz, fast wie erfunden,

Wie die Kette in Geweben,
Fäden die man fast nicht sieht,
Festigkeit dem Ganzen geben,
Wie die Tonart einem Lied,

Wie ein milder Sommerabend:
Fenster auf und ein Glas Wein –
Und wir sitzen, sinnen, träumen,
lassen dich zu uns herein.

Ryan R. Ihde


Bild der Mutter

In mir lebt dein Bild
auch über deinen Tod hinaus,
es hängt als unsichtbarer Schild
über unserem kleinen Haus.

Du hast mit deinem wachen Geist,
der Wahrheit immer auf der Spur,
gedanklich oft die Welt durchreist,
warum ruht er jetzt denn nur.

Dein Herz war voller Wärme
für den Menschen nebenan,
es gedachte derer in der Ferne
und ertrug das Leben wie ein Mann.

Wir werden allzeit dein gedenken,
denn wir haben dich verehrt,
dem Leben einen Sinn zu schenken,
das hast du uns gelehrt.

Kurt Weber


Gedanken zum Muttertag

Ein Tag im Jahr und doch zu wenig,
ein Leben lang zu deiner Ehr.
Glück und Freude,
nicht nur heute,
fällt es dir auch manchmal schwer.

Sind Blumen ein Geschenk der Liebe,
berühren warm dein Mutterherz.
Drum sei dein Blick
nicht nur zurück,
gedenk heut nicht so manchem Schmerz.

So nimm den Dank aus meinen Händen,
in Liebe mögst du dich erfreun.
Und nicht nur heut,
für alle Zeit,
wirst du in meinem Herzen sein.

Viki Getzschmann


Oh Mutter

Oh Mutter
Du erwärmst all meine Gemüter
Du schalkest mir Leben
Wie soll ich je, dies zurückgeben

Fleisch und Seele, verdank ich dir
Des Lebens Leere, versüssest  du mir
Mein Ich in deinen Händen haltend
Ohne dich, stets meine Fäuste ballend
Den täglichen Ärger zu bekriegen
Um mich bei dir, in Sicherheit zu wiegen

Um dir zu danken
Werd ich nie!
Über mein Glück bangen
Werd ich nie!
An deinem Geschenk zweifeln
Und deine Liebe versuchen zu begreifen
Vielleicht nicht für immer
Aber ein Leben lang
Bin ich deiner Lehren Diener
Und dies mit dem größten Dank

Kapachtsis Theocharis


Muttertag

Ein Tag voller Liebe und Geschenke
Den ich Dir zum Danke schenke
Blumen gebunden in farbiger Pracht
Die Sonne die von Herzen lacht
Mein Herz es springt vor lauter Glück
Denke ich an meine Kindheit zurück
Kuchen steht fuer Dich bereit
Danke fuer die schöne Zeit
Mutter ,oh Mutter schön das es Dich gibt
Wie sehr hast Du mich doch immer geliebt
Getragen im Herzen zu jeder Stund
Liebe Worte aus Deinem Mund
Behütet durch die Wogen der Zeit
In der Freude und im bitteren Streit
Du hast mich gelehrt das Leben zu segnen
Nun soll es Heute Rosen für Dich regnen
Mutter, oh Mutter so danke ich Dir
Du bist tief im Herzen immer bei mir

In Liebe und Dankbarkeit
Andrea Schaufelberger


Mutter, mein

Mutter, oh Mutter mein,
Du wirst immer, in meinem Herzen sein,
Meine Seele, trägt deine Spur,
Ich schau in den Himmel,
Wo bist du jetzt nur?

Ich wollt du wärst noch hier, bei mir,
Deine Liebe liegt noch tief in mir,
Durch dich, bin ich was ich bin,
Weich und Weise, schau ich heute hin,
Was ich einst, nicht wichtig nahm,
Fasst sich heute golden an.

Ich wollt du wärst noch hier, bei mir,
Sehe dein Gesicht, noch nah vor mir,
Trotz, Lebensbitterkeit und Streit,
Warst du zur Vergebung stets bereit,
In deinen Augen, Güte stand,
In deinem Herzen, ich auch milde fand,
Ich hab`s gespürt, doch ignoriert, und nicht kapiert.

Ich wollt du wärst noch hier, bei mir,
Hör deine Worte klar, neben mir,
Ihre Botschaft, ihren Sinn,
Es steckte auch viel Liebe drin,
Ich hab`s zu spät erkannt, danach riss unser Band.

Ich wollt du wärst noch hier, bei mir,
Spür deine Wärme neben mir,
O mein Gott, vergebe mir hier,
Dass ich war nicht, neben dir,
Dass ich nicht hab, mehr auf dich geschaut,
Hab auf uns, nicht mehr vertraut.

Ich nehm dieses Bild, jetzt in den Arm,
Und send nach oben was ich kann,
Erbitt, die Engel um erbarm,
Schubs, die Wolken jetzt mit Liebe an,
Und hoff, dass du mich hören kannst,
Zwei Herzen sich formen, wie durch Engelshand,
Ich spüre jetzt wieder, dieses Band,
Die Wolke, jetzt mit der andren tanzt.

Kannst du mich hiermit, jetzt versteh` n,
Und in mein sehnendes Herz, nur seh`n,
Dann dank ich dir für alles hier,
Hab dich lieb, verzeihe mir,

Der Tod steht nur auf dem Papier,
Im Herzen, lebst du ewiglich in mir.

Alexandra Deutsch


Mutterliebe

Mutterliebe…,
wischt dir die Tränen aus dem Gesicht,
weint mit dir, wenn du weinst,
greift dir unter die Arme, egal wie schwer du geworden bist,
hat nicht immer ein freundliches Gesicht,
ist still und behutsam,
ist wie Achterbahnfahren, jeden Tag,
kann loslassen und
vergisst nicht, sich selber lieb zu haben!

Romana Kratschmayr


Muttertag

Wie oft hast du gelitten
wenn wir uns stritten.
Wie oft war voller Schmerz
dein weiches Mutterherz.

Du liebste, allerliebste Mutter
hast uns versorgt mit Brot und Butter.
Wir sind nie zu kurz gekommen,
dafür hast du alles unternommen.

Jetzt sind wir draußen, erwachsen,
mit der eigenen Familie verwachsen.
Doch wir vergessen dich nie und nicht;
du warst immer da, bei Nacht und bei Licht.

Bleibe bei uns noch eine Weile,
auch wenn alles hektisch und in Eile.
Die Zeit läuft uns davon, es ist wieder Mai,
Muttertag – und alles, alles geht
so schnell vorbei.

Danke Mutter
Jon Canclini

Meine Mutter

Geboren gewachsen
In tosender Zeit
Die Liebe zu schenken
War sie stets bereit.
Erträumt und geworden
Mit Zukunft im Blick
Hält sie mich geborgen
Ihr Kind und ihr Glück.
So singt sie die Weise
Bei Nacht und bei Tag
Mal laut und mal leise
Wie sie es vermag.
Mit formenden Lippen
Mit kraftvollem Gang
Voll Kummer gelitten
Die Worte so bang.
Gar tröstend umarmend
Gab sie mir die Welt
Und formte das Leben
Wie es mir gefällt.
Und heute gar zärtlich
Zerbrechlich und schön
Kann ich dieses Wesen
Die Mutter verstehn.

Eva Vormann


Muttertag

Ein blühender Gruß der Liebe ziert rot die gedeckte Tafel.
Das mit Schweiß und Euphorie entstandene Kunstwerk aus Kinderhand,
umrahmet das edel glänzende Porzellan am Platze der Gehuldigten.
Sanft schimmern die Strahlen der morgendlichen Röte an den Platz,
der nur Ihr verbleibt.
Der Thron einer Königin.
Ein wahrlich festlicher Tag wart heut, rot markiert an der Kalenderwand.
Zu feiern der Familien Herz Leib und Seele, der unentbehrlichen Güte und Führsorge.
Um zu ehren der Kinder Liebsten und Heldin in Nöten
Oft unerkannt und leise wirtschaftend aus tiefster Zuneigung und Liebe,
wart dieser eine Tag des Dankes im Jahr kreiert für die vergesslichen und zögerlichen unter uns.
Um Ehre zu zeigen an derer, die immer da sein wird für uns.
Die Mutter
Hebt hoch das Glas denn es ist Muttertag

Maike Johnke


Für immer deine Mama sein

Einfach wieder Sein will ich.
Wieder glücklich sein.
Es ist so leblos geworden in mir seit du gegangen bist.
War es gestern, sind es Wochen, Monate?
Ich versuche mich zu kontrollieren.
Ja, es ist zwölf Monate her und doch so nah.
Es ist so unerträglich still im Haus.

Da höre ich ganz unversehens deine zarte Stimme
ich höre dich singen, mein Kind.
Ganz deutlich –
es ist unser Gute-Nacht-Lied.

Auf einmal spüre ich mich wieder,
ich empfinde tiefen Trost, denn ich weiß:
Ich darf für immer deine Mama sein.
Dich lieben, in meiner Erinnerung,
dich lieben, dort hinter den rosa Abendwolken,
mitten im Sternenmeer,
dort wo du jetzt deine Lieder singst.

 Jutta Bender


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Lassen Sie Ihrer Tastatur freien Lauf!

 

2 Gedanken zu “Gedichte zum Muttertag

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