Herbstliche Gefühlswelt

Allmählich werden die Nächte kühler und die Tage kürzer. Erntezeit bedeutet nicht nur, die Früchte der Erde zu ernten: Wenn im Herbst nach und nach Ruhe einkehrt, sollten auch wir etwas ruhen. Im Verlagsalltag spüren wir davon zwar nichts, weil wir gespannt auf die Buchmessen in Frankfurt am Main und in Wien hinarbeiten, die jährlich im Herbst stattfinden. Wenn wir aber unser Programm und unsere Neuerscheinungen den vielen Interessenten vorstellen, kommt das einer Ernte gleich, bei der wir die Lorbeeren unserer Arbeit einsammeln dürfen. Wer sich nach getaner Arbeit keine Ruhe gönnt und auch kein Ziel hat, auf das er hinarbeiten kann, ist anfällig für eine depressive Verstimmung. Wie Sie dem Herbstblues entgehen können, erklären wir Ihnen in unserem Blogbeitrag:

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Wir jedenfalls lieben den Herbst. Die Luft ist kühl und duftet nach Veränderung. Wenn das Wetter nebelig und regnerisch ist, genießen wir die angenehmen Lesestunden im gemütlichen Zuhause. Flauschige Socken, Kuscheldecke, eine heiße Tasse Tee oder Kaffee und Zeit für uns. Im Zeitalter der ständigen Erreichbarkeit, Hektik und Funktionalität ist es wichtig, sich auch um sich selbst zu kümmern und seine Kraftreserven rechtzeitig wieder aufzutanken.

Septembermorgen
(Eduard Mörike)

Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen.
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt im warmen Golde fließen.

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Lesen schützt vor Depressionen

Eine Studie der Universität von Pittsburgh mit 106 Jugendlichen hat ergeben, dass Mädchen und Jungen, die in ihrer Freizeit oft lasen, weit weniger zu depressiven oder melancholischen Verstimmungen neigten als andere Altersgenossen, die ihre Zeit mit Musik hören, fernsehen oder Videospielen verbrachten. Also können wir ein für alle Mal mit dem Klischee vom melancholischen und blassen Bücherwurm aufräumen, der sich schüchtern der Realität entzieht. Ganz im Gegenteil – Menschen, die lesen, sind sogar optimistischer, weil sie in ihrer Lektüre quasi immer wieder vorgeführt bekommen, dass sich am Ende doch alles zum Guten wenden kann. Lesen schützt also nachweislich vor Depressionen und wer auf der Suche nach neuen Büchern ist, kann sich gerne in unserem   novum Verlag Webshop umsehen.

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Meditation hilft bei der Regulierung negativer Emotionen

Wie viel Macht unsere eigenen Gedanken haben, ist noch weitgehend unerforscht. Doch einige wissenschaftliche Studien konnten bereits herausfinden, dass durch Meditation enorme Kräfte freigesetzt werden können. „Der Körper folgt dem Geist.“ Wissenschaftler konnten beweisen, dass der Körper nicht zwischen realen und nur in Gedanken durchlebten Ereignissen unterscheiden kann. Sogar Muskulatur kann durch meditative Visualisierungsübungen aufgebaut werden. Zudem beeinflussen gezielte Visualisierungen und Affirmationen, die im meditativen Zustand ausgeführt werden, die Körperfunktionen. Schon 20 Minuten Meditation pro Tag reichen aus, um unsere Gefühlswelt durch Erzeugen von Bildern zu steuern. Die erzeugten Bilder steuern wiederum die Emotionen. Also denken Sie positiv!

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Lächeln Sie!

Wussten Sie, dass Sie umgekehrt Ihr Gehirn auch durch Ihren Körper beeinflussen können? Ein 15-sekündiges Lächeln hallt im Körper bis zu 24 Stunden nach. Aber wer gerade nichts zu Lachen hat, kann sein Gehirn trotzdem austricksen, und das geht viel einfacher als gedacht: Ziehen Sie ihre Mundwinkel einfach für mindestens zwei Minuten fest nach oben zu einem Lächeln. Dadurch werden die gleichen Rezeptoren im Gehirn angeregt wie bei einem echten Lachen. Ganz nebenbei wirkt Lächeln ansteckend und verhilft somit nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Mitmenschen zu einer positiveren Einstellung.

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Vitamin D – Erhellen Sie Ihr Gemüt

Ganz wichtig, um dem Herbst- und Winterblues zu entkommen, ist genügend Vitamin D. Dieses Vitamin wirkt sich direkt auf unsere Gemütslage aus und kann mit genügend Sonnenlicht von unserem Körper selbst gebildet werden. Gehen Sie nach draußen! Auch wenn der Himmel bewölkt ist, so dringt dennoch genügend Sonnenlicht durch die Wolkendecke, das für unseren Körper essenziell ist. Wer den ganzen Tag im Büro verbringt, sollte zumindest in der Mittagspause Sonne tanken und sich zusätzlich mit Vitamin D aus der Apotheke eindecken. Auch in Champignons und anderen Pilzen ist viel Vitamin D enthalten.

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Essen Sie sich glücklich!

Es gibt Nahrungsmittel, die nachweislich unser Glücksgefühl steigern können. Dazu zählen Bananen, Cashewkerne, Walnüsse, Lein- und Rapsöl sowie fettige Milchprodukte und Eier. Ein Mangel an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Vitamin B, B12, Magnesium und Eisen wirkt sich direkt auf unser Wohlbefinden aus. Wer zu wenig Eisen hat, ist oft müde und fühlt sich schlapp. Magnesium und Vitamin B sowie B12 wirken wie Power Booster für unsere Muskeln und garantieren uns einen erholsamen Schlaf. Die Omega-Fettsäuren unterstützen unsere Gehirnleistung. Lassen Sie doch einmal einen Bluttest bei Ihrem Arzt machen, um festzustellen, ob alle Ihre Nährstoffdepots aufgefüllt sind. Über eine gesunde und ausgewogene Ernährung können alle wichtigen Nährstoffe ausreichend aufgenommen werden. Doch schon eine kurze Erkrankung und Medikamente können die Aufnahme stören.

Eine kurze depressive Verstimmung kann mit diesen Tipps, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen, schnell wieder behoben werden. Sollten Sie chronische Depressionen haben, sollten Sie sich jedoch zusätzlich professionelle Hilfe holen.

Quelle: Saum-Aldehoff, T. (2011) Abgerufen am 12.09.2016 von https://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/lesen_schuetzt_vor_depression/

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