Neujahrs(vor)sätze

Alles Auf Anfang – Eine Anleitung zum Glücklichsein fürs Jahr 2016 hält der novum Verlag mit zehn Zitaten großer Persönlichkeiten bereit.

Zitate novum Verlag

Wenn das Jahr sich dem Ausklang nähert, die Uhren das letzte Mal gen 2015 ticken und man spürt, dass das Ende der einen, und der Anfang einer neuen Etappe bevorsteht, wirft man meist einen melancholischen Blick zurück auf Vergangenes. Entscheidungen, die gefällt wurden, werden ebenso auf die Waagschale gelegt wie Errungenschaften, Erfolge und Misserfolge. Und noch während man Geschehenes im Schnelldurchlauf vorbeiziehen lässt, wird man von einer Schwermut befallen, die mit einer Rückblende aufs eigene Leben nicht selten einhergeht.

Sobald wir verleitet sind, uns ein persönliches Zeugnis auszustellen, neigen wir dazu, in ein allzu kritisches Bewertungssystem zu verfallen. Entscheidungen werden hinterfragt, Erfolge beschwichtigt, Verluste verdrängt, Gewinne relativiert und Misserfolge zum Zeichen des eigenen Scheiterns hochstilisiert. Und hat man die Großtaten des Jahres dann in allen Einzelheiten hinterfragt, sie bis ins kleinste Detail zerlegt und sich selbst in ein Scherbenmeer aus Zweifeln zersplittert, bleibt meist nur noch ein fragiler Gedanke bestehen: „Was wäre wenn,…?“

novum Verlag Blog

In solchen Zeiten ist guter Rat nicht nur teuer, sondern sogar unerschwinglich. Denn wer schon mit Altlasten ins neue Jahr startet, kann auch aus dem nächsten nur belastet hervorgehen. Für den Fall plötzlich eintretender Verzweiflung haben wir vom novum Verlag zwei verschiedene Lösungsansätze vorbereitet. Erstens muss die quälende Konjunktivfrage, „Was wäre wenn,…?“ , einer mehr zukunftsgerichteten weichen. In den seltensten Fällen wird es wohl möglich sein, an den Anfang einer Entscheidung zurückzukehren und einen anderen Weg einzuschlagen. Viel mehr sollten Zweifler Veränderungen akzeptieren und als Chance persönlicher Weiterentwicklung verstehen lernen.Zweitens sollte man sich dessen gewahr werden, dass es im Leben kaum einen Gedanken, der nicht schon gedacht, kaum eine Angst, die nicht schon gelebt und kaum ein Hindernis, das nicht schon überwunden wurde, gibt. Die Konjunkturphasen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens durchläuft, haben selbst die genialsten Köpfe schon in Gedankentaumel gebracht. Einige davon waren Schriftsteller, die ihre Hochs und Tiefs in verbalisierter Form zum Ausdruck gebracht haben. Und weil es verschriftlichtem Gedankengut Gott sei Dank so eigen ist, dass es erhalten bleibt, können wir in schwachen Momenten von dem Erfahrungsschatz starker Persönlichkeiten profitieren. Damit Sie die weisen Worte für Frohsinn, Freigeist und Hoffnung nicht erst nachschlagen müssen, haben wir die zehn besten Zitate zum Neujahr für Sie recherchiert. Die Sätze bewahren ihre Gültigkeit übrigens das ganze Jahr über und können nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch an manch schwarzen Tagen gelesen, geglaubt und gelebt werden:

Tipps novum Verlag

„Das neue Jahr sieht mich freundlich an, und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein und Wolken ruhig hinter mir.“

Johann Wolfgang von Goethe

 

„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“

Georg Christoph Lichtenberg

 

„Versuchen Sie, sich hin und wieder von der Nacht mitnehmen zu lassen, betrachten Sie die Sterne und versuchen Sie sich an dem Gefühl des Unendlichen zu berauschen. Die Nacht ist mit all ihrem Zauber auch ein Weg zur Erkenntnis. So wie ein dunkler Brunnen auf seinem Grund das Wasser hat, das den Durst stillt, trägt die Nacht, deren Mysterium uns Gott näherbringt, in ihren Schatten das Feuer, das unsere Seelen entflammen kann.“

Paulo Coelho

 

„Was bringt ein neues Jahr? Mit Glück das, was du möglich machst.“

Else Pannek

 

„Wir alle schreiten durch die Gasse, aber einige wenige blicken zu den Sternen auf.“

Oscar Wilde

 

„Wenn ein Kapitän nicht weiß, welches Ufer er ansteuern soll, dann ist kein Wind der richtige.“

Lucius Annaeus Seneca

 

„Wer immer das Beste hofft, der wird alt, vom Leben betrogen; und wer immer auf das Schlimmste vorbereitet ist, der wird zeitig alt; aber wer glaubt, der bewahrt eine ewige Jugend.“

Sören Kierkegaard

 

„Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.“

Johann Wolfgang von Goethe

 

„Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.“

Pearl S. Buck

 

„Alle Entdeckungen sind die Früchte von unzähligen Versuchen gewesen.“

Johannes Müller

 

In diesem Sinne wünschen wir vom novum Verlag ein frohes, neues Jahr voller Hoffnung, Chancen und neuer Möglichkeiten. Und sollte es einmal nicht ganz so perfekt laufen, so lassen Sie sich nicht unterkriegen. Die nächste Weisheit kommt bestimmt.

 

Lassen Sie Ihrer Tastatur freien Lauf!

3 Gedanken zu “Neujahrs(vor)sätze

  1. Viele schöne Sprüche und Zitate, Wahrheiten und Weisheiten gescheiter Köpfe, die man ins kommende Jahr mitnehmen kann und sollte. Vielen Dank dafür.
    Bei einem Waldspaziergang bin ich auf einen schönen Vers gestoßen von Erich Kästner:
    „Die Pflastersteine machen uns´re Seele krumm.
    Mit Bäumen kannst du wie mit Brüdern reden.
    Zwar schweigen sie, jedoch sie sind nicht dumm.
    Ganz gleich wer kommt, sie trösten jeden.“

    Ein gutes Neujahr Ihnen allen! Susanne Edith Bonk

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  2. Liebes Novum Team,
    vielen, herzlichen Dank für die guten Wünsche und die Neujahrssätze. Auch Ihnen und all den netten Autoren wünsche ich ein gutes Gelingen, Lebensfreude, Frieden, Glück und eine gute Gesundheit für das neue Jahr.
    Mein persönlicher Leitgedanke für das neue Jahr ist.

    “ Das Glück liegt in unseren Händen. Wir brauchen es nur noch zu formen.“

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  3. Da neigt sich die Stunde und rührt mich an
    mit klarem,metallenem Schlag:
    mir zittern die Sinne. Ich fühle: ich kann .-
    und ich fasse den plastischen Tag.

    Nichts war noch vollendet,eh ich es erschaut,
    ein jedes Werden stand still.
    Meine Blicke sind reif, und wie eine Braut
    kommt jedem das Ding, das er will.

    Nichts ist mir zu klein und ich lieb es trotzdem
    und mal es auf Goldgrund und gross,
    und halte es hoch, und ich weiss nicht wem
    löst es die Seele los…..

    Rilke aus „das Stundenbuch“ Das Buch vom mönchischen Leben 1899

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